Wenige Kinder und Jugendliche haben sich während der Pandemie ausreichend bewegt: Sport im Verein mit anderen hat gefehlt. Foto: imago/Bo van Wyk

Kinder und Jugendliche brauchen Bewegung, um sich zu entwickeln. Eine aktuelle Studie zeigt, wie drastisch die Einbrüche in der Pandemie waren. Im Vergleich zum ersten Lockdown bewegten sich die Kinder noch weniger.

Stuttgart - Nach acht Stunden Online-Unterricht platzt Tim fast der Kopf. Der Zwölfjährige schnappt sich dann sein Fahrrad und verschwindet im Wald, wo er die Downhill-Strecken bergab rast – oft stundenlang. So viel Bewegung hatten nur wenige Kinder in den vergangenen Monaten. „Alltagsaktivitäten und Bewegung sind im zweiten Lockdown dramatisch eingebrochen“, sagt Alexander Woll, Professor am Karlsruher Institut für Technik (KIT). Woll gilt als führender Experte bei der Frage, wie sportlich Kinder in Deutschland sind. Er leitet die Langzeitstudie „Motorik-Modul“ zur Bewegung von Kindern und Jugendlichen, die im Auftrag der Bundesregierung durchgeführt wird.

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