Auf dem Konto des Tatverdächtigen stellten die Ermittler 20 000 Euro fest, die bis auf Weiteres eingefroren wurden. Foto: dpa/Jens Kalaene

Mann soll mit falschen Angaben über Hunderttausend Euro erhalten haben.

Bad Cannstatt - Polizeibeamte haben am Donnerstag die Wohnung eines 28 Jahre alten Mannes in Bad Cannstatt durchsucht, der im Verdacht steht, seit vergangenem Oktober von mehreren Banken Kredite über Hunderttausend Euro betrügerisch erlangt zu haben. Bankmitarbeiter erstatteten Anzeige und brachten die Beamten so auf die Spur des 28-Jährigen. Bei umfangreichen Ermittlungen stellten sie fest, dass der Tatverdächtige bei den Kreditanträgen bei sechs Banken mutmaßlich gefälschte Unterlagen vorgelegt hatte. Da er offenbar die ausstehenden Raten nicht bezahlt hatte, soll er auf diese Weise über 180 000 Euro erlangt haben. Die Beamten durchsuchten daraufhin am Donnerstag seine Wohnung und fanden dabei auch originalverpackte Waren, deren Herkunft der weiteren Abklärung bedarf. Auf einem Konto des Mannes stellten die Ermittler 20 000 Euro fest, die bis auf Weiteres eingefroren wurden. Die Ermittlungen dauern an.

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