„Man muss mit den Kühen schwätzen – wie mit Hunden“, sagt Steffen Frank. „Dann wissen sie, dass du da bist und ihnen nichts passiert.“ Foto: Gottfried Stoppel/Gottfried Stoppel

Der Milchbauer Martin von Berg hat Leukämie. Ihm fehlt die Kraft für seine Arbeit. Doch eine Kuh kann man nicht abschalten wie einen Computer. Wer hält den Hof am Laufen, während von Berg im Krankenhaus ist?

Satteldorf - Morgens um halb acht steckt Steffen Frank mit den Arbeitsschuhen schon mitten in der Scheiße. Der 26-Jährige geht durch den Kuhstall und sucht nach Alberta. Normalerweise kommen die Kühe von alleine an den Melkroboter. Doch Alberta war seit über 20 Stunden nicht da. Gelegentlich ist der Roboter belegt. „Dann legen manche Kühe sich wieder hin und vergessen sich“, sagt Steffen Frank. Er findet Alberta zwischen den anderen Kühen im Stall. „Kooomm, Kooomm“, redet Frank der Kuh zu, während er sie zum Roboter lotst. „Hey! Hey!“, sagt er energischer, wenn sie unterwegs falsch abbiegen will.

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