Noch sind im Terminal des BER keine Passagiere zu sehen – das soll sich aber bald ändern. Foto: dpa/Bernd von Jutrczenka

Der Berliner Flughafen geht in Betrieb. Er hat aber nicht nur das Image Deutschland ramponiert, sondern ist auch ein Mahnmal für Geldverschwendung, meint unser Korrespondent Thomas Wüpper.

Berlin - BER statt TXL und SXF – der Hauptstadt-Flughafen geht am 31. Oktober an den Start. Endlich. Berlins innerstädtischer Airport Tegel schließt eine Woche später. Die bisherigen Anlagen in Schönefeld am südöstlichen Stadtrand werden Teil des drittgrößten Luftdrehkreuzes in Deutschland nach Frankfurt und München. Auf dem BER ruhen deshalb große Hoffnungen. Berlins neues Tor zur Welt soll mehr attraktive Flugverbindungen, Arbeitsplätze und Wohlstand schaffen sowie zur Wachstumsmaschine werden. Zum Feiern gibt es dennoch wenig Grund: Der Makel des Flughafens ist zu groß. Schließlich steht BER vor allem für ein verheerendes Missmanagement und politisches Versagen.

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