Symbolischer Start: Fred-Jürgen Stradinger, Präsident des Sportkreises Stuttgart, und Maria Haller-Kindler, die Kinderbeauftragte der Stadt Stuttgart. Foto: Sportkreis (z)

Vom 24. Juni bis 18. Juli veranstaltet der Sportkreis wieder den 24-Tage-Lauf.

Stuttgart - Auch in diesem Jahr wird es einen Kinderrechte-Lauf geben. Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr können ab Juni wieder Kilometer und Spenden für Stuttgarter Kinderprojekte gesammelt werden. Mit dem traditionellen Benefizlauf wird seit jeher auf die Einhaltung der Kinderrechte hingewiesen – das ist wichtiger denn je. Denn seit über einem Jahr sind das Recht auf Bildung, das Recht auf eine gewaltfreie Erziehung und das Recht auf Spiel und Erholung nur drei der zehn Kinderrechte, deren Umsetzung gerade nicht für alle Kinder gewährleistet werden kann.

Schirmherr ist OB Nopper

Deshalb organisiert die Stuttgarter Kinderstiftung, gemeinsam mit dem Sportkreis Stuttgart, auch in diesem Jahr einen Benefizlauf zugunsten von Stuttgarter Kinderprojekten. „Gerade in dieser für die Kinder so schwierigen Zeit ist es wichtig, auf deren Situation besonders hinzuweisen“, sagt Oberbürgermeister Frank Nopper, der die Schirmherrschaft übernommen hat. „Deshalb freue ich mich sehr, dass der Stuttgarter Kinderrechte-Lauf erneut als 24-Tage-Lauf stattfinden kann und damit eine besondere Aufmerksamkeit auf die Kinderrechte lenkt.“

Maria Haller-Kindler, die Kinderbeauftragte der Stadt, betont, dass die Stuttgarter Kinderstiftung und der Sportkreis Stuttgart mit der Veranstaltung wieder über 24 Tage die Kinderrechte in den Mittelpunkt stellt. „Die Aktion lief bereits im letzten Jahr in dieser Form mit großem Erfolg, sodass zahlreiche Kinderprojekte im Sinne der Kinderrechte umgesetzt werden konnten. Besonders schön finde ich es, dass über die Mittelverteilung eine Kinder- und Jugendjury entscheidet.“

Not der Kinder hat zugenommen

Fred-Jürgen Stradinger, der Präsident des Sportkreises Stuttgart, ist indes der Überzeugung, dass der 24-Tage-Lauf auch in diesem Jahr eine „tolle Möglichkeit für die vielen Laufgruppen und Laufteams darstellt, sich unter den aktuellen Bedingungen zu engagieren und aktiv zu beteiligen“.

„Mit dem neuen Format haben wir im letzten Jahr so viele Läuferinnen und Läufer aktivieren können wie nie. Das hat sich auch den dem fantastischen Spendenergebnis bemerkbar gemacht. Wir hoffen sehr, dass sich auch in diesem Jahr wieder viele Menschen beteiligen, denn die Not vieler Kinder hat in den letzten Monaten stark zugenommen“, meint Silke Schmidt-Dencker, die Geschäftsführerin der Stuttgarter Kinderstiftung.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: