Einer von vielen Trainern, die mit dem VfB in Verbindung gebracht werden ist Peter Zeidler. Foto: dpa - dpa

Von Frank Schmidt über Daniel Farke bis zu Peter Zeidler gibt es einige Namen, die mit dem VfB in Verbindung gebracht werden.

StuttgartDie Trainersuche beim VfB Stuttgart läuft. In aller Ruhe. Noch wird rund um den Fußball-Zweitligisten kein heißer Kandidat gehandelt – was dafür spricht, dass Sven Mislintat den Kreis seiner Mitwisser äußerst eng hält. Der Sportdirektor ist der maßgebliche Mann bei der Verpflichtung eines Nachfolgers für Tim Walter. Die Wege des VfB und des 44-jährigen Fußballlehrers hatten sich kurz vor Weihnachten getrennt.

Mislintat hängt gerade viel am Telefon, da er die Optionen des Tabellendritten auslotet, aber ebenso die Verfügbarkeit potenzieller Trainer. Und an diesem Punkt wird es während der Winterpause gerne knifflig, denn die Wunschkandidaten stehen häufig unter Vertrag. So soll sich der VfB angeblich nach Frank Schmidt vom 1. FC Heidenheim erkundigt haben. Ein Haudegen, der im Club von der Ostalb tiefverwurzelt ist, der die 2. Bundesliga gut kennt und den Ehrgeiz mitbringt, in der Bundesliga arbeiten zu wollen. Allerdings erscheint es äußerst unwahrscheinlich, dass Schmidt sein Trainerwerk in Heidenheim jetzt zerstört – zumal er mit dem FCH nur knapp hinter dem VfB liegt.

In dieselbe Kategorie der Gedankenspiele gehört Uwe Koschinat vom SV Sandhausen. Der 48-Jährige hat seinen Vertrag erst kürzlich bis 2022 verlängert. Die Arbeit von Schmidt und Koschinat schätzt Mislintat, der mit den beiden 2011 den Lehrgang zum Fußballlehrer absolviert hat, jedenfalls sehr. Schaut der VfB-Sportdirektor ein Regal höher, begegnet ihm der Name Roger Schmidt. Der frühere Leverkusener, der zuletzt in China tätig war, spielt in den Überlegungen der Stuttgarter jedoch keine Rolle. Der Blick auf europäische Ligen erweitert den Reigen. In England gibt es Daniel Farke, der nach dem Aufstieg mit Norwich City nun am Tabellenende der Premier League steht, aber offensiv spielen lässt. Ausgestattet ist Farke mit einem stattlichen Vertrag. Das würde das Unterfangen teuer und schwierig machen – wie auch bei dem gefragten Zsolt Löw, Co-Trainer Paris Saint-Germain.

Stürmen lässt auch Peter Zeidler beim FC St. Gallen – mit einer jungen Mannschaft, die Rang drei erkämpft hat. Über den 57-jährigen Schwaben in Diensten der Schweizer soll man sich ebenfalls schon erkundigt haben. Der langjährige Assistent von Ralf Rangnick unterhält gute Beziehungen zum VfB.

Phillips kehrt zurück

Die Wege von Nathaniel Phillips und dem VfB Stuttgart trennen sich schon wieder – zumindest vorübergehend. Die Leihe des Innenverteidigers wurde vorzeitig beendet, so dass der 22-Jährige zum FC Liverpool zurückkehren kann. Der Spitzenreiter der Premier League hatte beim Zweitligisten angefragt, da die Personallage angespannt ist. Dabei geht es um schnelle Hilfe in den nächsten Wochen für das Team des Trainers Jürgen Klopp. Die VfB-Verantwortlichen entsprachen dem Wunsch des Champions-League-Siegers. Dabei handelt es sich um ein Gentlemen’s Agreement, denn Phillips (kam im Sommer) könnte noch vor dem Start im neuen Jahr gegen den 1. FC Heidenheim wieder in Stuttgart auftauchen. Ursprünglich sollte Phillips’ Leihe im Juni 2020 enden.

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