Fellbach (red) - Was für die Großmütter ganz normal war, nämlich alltägliche Dinge auch mal zu reparieren oder auszubessern, feiert derzeit in Deutschland ein Revival. Sogenannte Reparatur-Cafés eröffnen in immer mehr Städten und finden stetig mehr Anhänger. Auch die Fellbacher hat die Lust am Reparieren gepackt: Beim letzten Reparatur-Café wurden mehr als 50 kleine und große Gebrauchsgegenstände wieder flott gemacht.

Ganz gleich, ob der Drucker scheppert, ein Knopf lose ist oder das Spätzlesbrett ein bisschen verschrammelt aussieht - das ehrenamtliche, 15-köpfige Team hat einiges an handwerklichem Know-How- von Mechanik, über Elektronik bis zum Schneiderhandwerk zu bieten und steht den Besuchern mit Rat und vor allem ganz viel Tat zur Seite. Das Konzept ist denkbar einfach: Wer ein Gerät, ein Möbelstück oder ein Kleidungsstück hat, das wieder auf Vordermann gebracht werden muss, kann es einfach mitbringen oder sich (und das Stück) vorher per E-Mail unter reparaturcafe@fellbach.de anmelden. Dann machen sich Kunde und Reparateur gemeinsam ans Werk, um das Lieblingsstück wieder nutzbar zu machen. Etwaige Wartezeiten können mit Getränken, Kuchen und einem Schwätzchen überbrückt werden. Wer mag, darf beim Abschied etwas Geld spenden, das dann für die Bewirtung des nächsten Reparatur-Cafés verwendet wird. Das Fellbacher Reparatur Café ist eine Nachbarschaftsinitiative, angedockt bei der Stabsstelle für Bürgerschaftliches Engagement und findet im zweimonatlichen Turnus im Henri-Dunant-Saal der Stadtwerke Fellbach, Ringstraße 5, statt. Das nächste Reparatur Café findet am Freitag, 2. Dezember, von 17 bis 20 Uhr statt.

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