Der Engelbergtunnel der A 81 muss saniert werden – der Aufwand ist immens. Foto: factum/Simon Granville

Rund zehn Millionen Euro gibt der Staat aus, um bei der anstehenden Megabaustelle auf der A 81 im Engelbergtunnel Verkehrschaos zu vermeiden. Jetzt ist klar: Navi-Betreiber spielen nicht mit.

Stuttgart/Leonberg - Wenn die Sanierung des Engelbergbasistunnels in absehbarer Zeit in den sichtbaren Bereich rückt, die Fahrspuren enger gemacht und das Tempo auf 60 Kilometer pro Stunde beschränkt werden, fahren die Verantwortlichen alles Denkbare auf, um den Verkehrskollaps zu vermeiden. Rund 130 Millionen Euro investiert das Bundesverkehrsministerium in ein Korsett für einen 175 Meter langen Problemabschnitt, auf den immer wieder quellender Gipskeuper im Berg drückt und damit Schäden verursacht. Die gesamte Technik des gut 20 Jahre alten Tunnels wird gleich mit auf den aktuellen Stand gebracht. Allein zehn Millionen Euro kann das Regierungspräsidium Stuttgart als zuständige Behörde dafür verwenden, um alle sechs Spuren während der gesamten Bauzeit bis 2024 zumindest tagsüber offen zu halten. Eine Röhre zu schließen ist angesichts von durchschnittlich 110 000 Fahrzeugen täglich im Tunnel keine Option.

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