Holzbau hat auch in Deutschland Tradition: Die Rankmühle in St. Märgen im Schwarzwald wurde 1736 errichtet. Foto: imago//Juergen Wiesler

Der Bau von neuen Gebäuden verursacht jedes Jahr enorme Mengen von CO2. Vor allem Beton hat eine schlechte Klimabilanz. Wie man das mit Holz besser machen könnte, verrät Klima-Experte John Schellnhuber.

Stuttgart - 38 Prozent der weltweiten Treibhausgase entstehen laut einem Bericht des UN-Umweltprogramms beim Bauen und im Betrieb unserer Häuser. Etwa die Hälfte des Abfalls in Deutschland sind laut Zahlen des Umweltbundesamtes Bau- und Abbruchabfälle. Unsere Häuser, Büros und Einkaufszentren sind größere Klimasünden als ein Kurzurlaub auf Hawaii. Das müsste aber nicht so sein, sagt John Schellnhuber. Seine Lösung: Holz als Baumaterial. Holzknappheit? Alles machbar, sagt Schellnhuber. Brennbarkeit und Stabilität von Holzhäusern? Dafür gebe es längst Lösungen. Wie er sich die Klimawende durch Bauen mit Holz vorstellt, erklärt der ehemalige Chef des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) im Interview.

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