Marcos Knight spielt künftig in Frankreich. Foto: Pressefoto Baumann

Es ist der Fluch des Erfolgs: Marcos Knight verlässt den Basketball-Vizemeister in Richtung Monaco, und Nick Weiler-Babb geht wohl zu den Bayern.

Ludwigsburg - Es kommt, wie es zu befürchten war. Den MHP Riesen Ludwigsburg gehen die besten Basketballer von der Fahne. Nachdem sich in der vergangenen Woche schon Top-Scorer Khadeen Carrington zum spanischen Meister Baskonia verabschiedet hat, folgt nun auch sein kongenialer Partner Marcos Knight. Der als MVP des Final-Turniers von München ausgezeichnete US-Profi hat einen Vertrag beim französischen Spitzenclub AS Monaco unterzeichnet, der ähnlich wie die Fußball-Abteilung des Vereins als lukrativer Arbeitgeber gilt. Knight, der auch schon in Spanien und der Türkei tätig war, hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass er zwar gerne in Ludwigsburg spielt, aber die wirtschaftliche Seite – gerade mit nun 30 Jahren – ebenfalls eine Rolle spielt.

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Doch damit nicht genug: Nick Weiler -Babb, einer der erfolgreichen Rookies der vergangenen Saison, zieht es zu Bayern München, das nach einer schwachen Saison einen Umbruch unter dem neuen Trainer Andrea Trinchieri vollzieht. Der Italiener hat zuletzt betont: „Es gibt keine Kompromisse, wie hart man spielt.“

Das zumindest ist Weiler-Babb (durchschnittlich 13,3 Punkte; 5,0 Rebounds) von seinem bisherigen Coach John Patrick gewohnt. Bei den Riesen hat der 24-Jährige zwar noch einen Vertrag (ein Jahr plus Option), der aber bis zum Ende dieses Monats aufgelöst werden kann. Patrick hatte schon vor Kurzem betont: „Es wäre überraschend, wenn wir ihn halten könnten.“ Das ist der Fluch des Erfolges als deutscher Vizemeister.

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