Riesen-Coach John Patrick wartet gespannt auf die Auslosung. Foto: Pressefoto Baumann/Alexander Keppler

Nachdem die Ludwigsburger Basketballer erstmals am Fiba Europe Cup teilnehmen, läuft der Countdown zur Auslosung. Nächsten Freitag ist es soweit.

Ludwigsburgs Basketballer kennen zwar noch nicht genau die Gegner, auf die sie von Oktober an im internationalen Fiba Europe Cup treffen werden, aber zumindest das Teilnehmerfeld nimmt Konturen an. Das wichtigste aus Sicht des Bundesligisten: Er ist – wie auch Liga-Konkurrent Löwen Braunschweig – für die erste Gruppenphase gesetzt. Die genauen Gegner werden am 19. Juli (11.15 Uhr) in München ausgelost, dabei wartet ein recht illusteres Feld.

Das reicht von sportlich attraktiven Mannschaften, wie zum Beispiel Casademont Saragossa aus der starken spanischen Liga ACB oder Tofas Bursa (Türkei) bis zu nicht so namhaften Teams zum Beispiel aus Zypern. Dazu gesellen sich noch 19 Vereine, die in der höherklassigen Champions Legaue im September in der Qualifikation scheitern, an der die Telekom Baskets aus Bonn oder auch Dinamo Sassari aus Italien teilnehmen. 40 Clubs spielen zunächst in zehn Gruppen mit je vier Teams. Das unterstreicht, dass zumindest die Breite an Mannschaften im europäischen Basketball inzwischen sehr ausgeprägt ist.

Dennoch haben zum Beispiel die Ewe Baskets Oldenburg auf eine mögliche Teilnahme am Fiba Europe Cup verzichtet, weil ihnen der finanziell wohl nicht lukrativ genug erschien. Andererseits fehlen in der Liga in diesem Jahr bei lediglich 17 Teams eine Mannschaft und somit schon zwei Spiele, zum anderen sind die Riesen in der ersten nationalen Pokalrunde gesetzt, sodass auch in diesem Wettbewerb die Anzahl der Partien überschaubar ist. Bereits terminiert ist das alljährliche Saison-Opening der Riesen am 7. September in der Rundsporthalle.