Schon vor Corona war viel Abstand in „Schwanensee“: Unser Foto zeigt das Bayerische Staatsballett bei einer Veranstaltung im März. Foto: Bayerisches Staatsballett/W. Hösl

Während die Ballettfans in Stuttgart noch auf den Saisonstart warten, wird in München wieder getanzt. „Schwanensee“ steht im Nationaltheater auf dem Spielplan. Ist der Klassiker unter den Corona-Auflagen überhaupt machbar?

Stuttgart - Summertime“, singt Janis Joplin, „and the livin’ is easy”. Ein Tänzer auf der Bühne im Stuttgarter Theaterhaus gestaltet mit nervösen Gesten die Zerrissenheit, die in der rauen Bluesstimme anklingt. Der Sommer macht das Leben leicht? Von wegen! Im Sommer des ersten Corona-Jahrs blicken viele Bühnenkünstler in Abgründe. Der Choreograf Marco Goecke war schon immer ein Experte für die dunklen Seiten des Daseins; er inszeniert Einsame, die mit zuckenden Gesten Halt suchen. Für seine coronakonforme Hommage an Gershwin, die im Juli Generalprobe hatte, musste er sich nicht verbiegen. Mit der Uraufführung von „Lieben Sie Gershwin?“ und Tänzern, die viel Abstand halten, wird Gauthier Dance am 7. Oktober in die neue Saison starten.

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