Der Ausbau der Gäubahn wird seit Jahren gefordert. Foto: dpa/Felix Kästle

Der Bund und die Bahn haben sich bei der sogenannten Kostenabgrenzung geeinigt. Damit können die Planungen beginnen. Noch bedarf es aber der Zustimmung aller Stuttgart-21-Partner.

Stuttgart - Der Bau des sogenannten Gäubahntunnels auf den Fildern rückt näher. Bund und Bahn haben sich auf die sogenannte Kostenabgrenzung geeinigt. Dabei geht es, vereinfacht gesagt, um die Frage, wo die durch die Projektpartner von Stuttgart 21 finanzierte Infrastruktur endet und wo der vom Bund bezahlte Gäubahntunnel beginnt. Die etwa elf Kilometer lange unterirdische Strecke verknüpft die Bahnstrecke Stuttgart–Zürich mit dem Manfred-Rommel-Flughafen und würde einen am Airport geplanten Ausbau der S-Bahn-Station für die Gäubahnzüge ersetzen. „Mit der nun geschaffenen Klarheit zur Kostenabgrenzung liegen die wesentlichen Voraussetzungen für eine zügige Planungsaufnahme des neuen Gäubahntunnels vor. Das ist eine gute Nachricht für Baden-Württemberg und die Schiene“, sagt Steffen Bilger (CDU), Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium. „Jetzt bedarf es noch der Zustimmung der Partner des Projekts Stuttgart 21. Dann ist der Weg frei für die Umsetzung des neuen Konzepts der Gäubahn“, heißt es in der Mitteilung des Ministeriums.

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