Für das Ausbleiben der Grippewelle sind laut Gesundheitsamt vor allem die Hygienemaßnahmen und Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie verantwortlich. Foto: AFP/Spencer Platt

Während die Zahl der registrierten Grippefälle in den vergangenen drei Influenzasaisons zu diesem Zeitpunkt im Südwesten bereits zwischen 8123 und 13.349 Fällen lag, ist die Zahl dieses Jahr deutlich geringer. 

Stuttgart - In Baden-Württemberg sind in den vergangenen Monaten kaum Grippefälle nachgewiesen worden. Seit Oktober sind nur 48 Erkrankungen an das Landesgesundheitsamt gemeldet worden. Wie das Amt am Montag weiter mitteilte, lag die Zahl der registrierten Fälle in den vergangenen drei Influenzasaisons zu diesem Zeitpunkt bereits zwischen 8123 und 13.349 Fällen. 

Für das Ausbleiben der Grippewelle sind den Angaben nach vor allem die Hygienemaßnahmen und Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie verantwortlich. Es sei aber nicht ausgeschlossen, dass die Grippewelle noch zeitversetzt beginne. 

Die Grippesaison beginnt im Oktober. Ihren Höhepunkt erreicht sie üblicherweise im Februar und März. Die Grippefälle müssen dem Landesgesundheitsamt gemeldet werden, wenn das Virus im Labor nachgewiesen wurde.

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