Schon vor 135 Jahren gab es im Südwesten bahnbrechende Erfindungen. Das Bild zeigt einen Benz-Motorwagen von 1886. Foto: /Daimler AG

Der Südwesten behauptet sich als innovationsstärkste Region – doch unter der Oberfläche lauern Probleme. Die Erfinder arbeiten vor allem für große Konzerne, was zu unguten Abhängigkeitsverhältnissen führt.

Stuttgart - Es ist mehr als nur ein Gefühl, dass Baden-Württemberg das Land der Tüftler ist. Seit mehr als zehn Jahren steht der Südwesten auf Platz eins beim sogenannten Innovationsindex, in dem 60 europäische Regionen und Länder miteinander verglichen werden. Nirgendwo sonst in Europa gibt es eine solche Mischung aus hohen Forschungsinvestitionen, einem hohen Anteil an Forschungspersonal und daraus resultierenden Patentanmeldungen. Das ist in einer Zeit, in der sich gewaltige technologische Umbrüche vollziehen, mehr als nur eine gute Nachricht. Es ist eine Art Lebensversicherung für ein Land der Ideen, das mangels billiger Industrie-Arbeitskräfte technologisch immer zur Spitze gehören muss.

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