Wurde im November 2020 fertiggestellt: der Marga-von-Etzdorf-Platz. Foto: li Nagel

Der Cannstatter Stadtteil feiert am Samstag, 14. Mai, von 12 bis 20 Uhr ein Quartiersfest im Innenhof des Stadtarchivs und auf dem Marga-von-Etzdorf-Platz.

Zum bundesweiten Tag der Städtebauförderung am Samstag, 14. Mai, der in diesem Jahr zum achten Mal stattfindet, feiert der Stadtteil Veielbrunnen das diesjährige Quartiersfest im Innenhof des Stadtarchivs und auf dem im November 2020 fertiggestellten Marga-von-Etzdorf-Platz. Nach zuvor Pandemie-bedingten Einschränkungen können sich die Gäste in diesem Jahr wieder auf ein gewohnt vielfältiges Programm freuen. Das Fest beginnt um 12 Uhr und endet gegen 20 Uhr.

Reichhaltiges Programm

Der Bezirksvorsteher von Bad Cannstatt, Bernd-Marcel Löffler, begrüßt die Gäste und umreißt das Wirken der Städtebauförderung in Bad Cannstatt, speziell im Veielbrunnen und in der Umgebung. Ein gutes Dutzend haupt- und ehrenamtlich Engagierte von der Bürgerinitiative am Veielbrunnen, KIFAZ Daimler-/Reichenbachstraße, Kulturinsel, Caritas, Liebfrauengemeinde, VHS und Stadtarchiv bereiten das Fest gemeinsam vor. Für Kinder gibt es von 13 bis 18 Uhr eine Hüpfburg, Kinderkarussell, Mobifant und mehr. Auch das Bühnenprogramm ist vielseitig: Es tanzen die Ballettgruppe aus dem Haus der Familie und der Brasil-Dance-Kurs der VHS. Freunde des Poetry Slam können sich auf Ramon freuen. Musikalisch werden die Trommelgruppe Tam Tam, das Frauen-Percussion-Projekt Leilani und zum Abschluss Aurelie & Band das Publikum unterhalten. Gastronomisch ist mit Gegrilltem, afrikanischen Spezialitäten, Vegetarischem von Foodsharing, Kaffee, Kuchen und den passenden Getränken rundum gesorgt. Trinkwasser gibt’s wieder im Nachfüllbecher von der Kulturinsel. Das Amt für Stadtplanung und Wohnen ist mit einem Team aus der Stadterneuerung vor Ort und informiert zu den Entwicklungen und Plänen des neu entstehenden Stadtteils Neckarpark. Der Verein Pro Alt-Cannstatt hat die Biographien von Marga von Etzdorf und den weiteren Pionierinnen recherchiert, nach denen die Straßen im neuen Quartier benannt sind, und gibt darüber Auskunft.

Bürgerschaft einbezogen

Der alte Cannstatter Stadtteil Veielbrunnen ist fast 20 Jahre eng mit der Städtebauförderung verknüpft. Ein großer Teil der öffentlichen Flächen wurde bereits mit Fördermitteln modernisiert. Ein Leuchtturmprojekt ist der Umbau des denkmalgeschützten Kontorgebäudes am Bellingweg 21 zum Stadtarchiv im Jahr 2010. Im dortigen Pförtnerhäuschen wirkt seit 2011 die städtische Gemeinwesenarbeit im „Stadtteiltreff Veielbrunnen“. Die Bürgerschaft war und wird weiterhin in die Planungsprozesse einbezogen.

Zwei Baufelder im Neubaugebiet sind für Baugemeinschaften vorgesehen. Auch hierzu informiert das Amt für Stadtplanung und Wohnen, das die Städtebauförderung in Stuttgart verantwortet. Aktuell werden im Stadtgebiet 18 Sanierungsgebiete in zwölf Stadtbezirken in verschiedenen Förderprogrammen von Bund und Land unterstützt. Weitere Informationen sind unter www.tag-der-staedtebaufoerderung.de abrufbar.