Die Johannes-Gutenberg-Schule wurde in fünf Bauabschnitten umstrukturiert und energetisch auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Foto: /Janey Schumacher

Die Johannes-Gutenberg-Schule wurde in fünf Bauabschnitten umstrukturiert und auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Mehr als 20 Jahre waren Kompetenzen und Fachbereiche auf zwei Standorte verteilt.

Bad Cannstatt - Anlässlich der weitgehend fertiggestellten Generalsanierung der Johannes-Gutenberg-Schule (JGS) haben die Stuttgarter Schulbürgermeisterin Isabel Fezer und der Amtsleiter des Schulverwaltungsamts Andreas Hein die Schule auf dem Hallschlag besucht. Diese ist in ihrer Ausstattung in Baden-Württemberg einzigartig im gesamten Berufsfeld Druck und Medien. Aktuell besuchen rund 1200 Schülerinnen und Schüler in 51 Klassen den Bildungsstandort für Druck und Medien. Damit stellt sie auch eine der in diesem Berufsfeld größten Schulen in Europa dar.

Wieder an einem Standort

Der Stammsitz der Johannes-Gutenberg-Schule an der Rostocker Straße 25 in Bad Cannstatt wurde in insgesamt fünf Bauabschnitten umstrukturiert und auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Mehr als 20 Jahre waren Kompetenzen und Fachbereiche auf zwei Standorte verteilt. Dank der Generalsanierung ist die Schule nun wieder am Stammsitz vereint. Zusätzliche Wege für Schülerschaft, Lehrerpersonal und Verwaltung sind jetzt nicht mehr nötig.

Mit der Umstrukturierung und energetischen Sanierung konnte am Stammsitz die Schulfläche etwas vergrößert und auf die neuesten Bedürfnisse der Druck- und Medientechnik sowie für das zweizügige technische Gymnasium gebracht werden: zum Beispiel Digitalisierung und vollflächiges WLAN, Fotostudios für professionelle Shootings, moderne Werkstätten und Druckmaschinen, moderne Schüler- und Lehrerarbeitsbereiche.

Schule innovativ aufgestellt

„Es freut mich, zu sehen, dass mit der Generalsanierung der Bildungsstandort für Druck und Medien in Stuttgart nun innovativ aufgestellt ist. Alle Beteiligten haben die Herausforderung vorbildlich gemeistert, den gesamten Schul- und Werkstattbetrieb während der Baumaßnahme aufrecht zu erhalten“, so Schulbürgermeisterin Isabel Fezer bei ihrem Besuch vor Ort.

Der Gemeinderat der Landeshauptstadt Stuttgart hat für die Generalsanierung und Umstrukturierung 34,02 Millionen Euro bei einer Programmfläche von 8247 Quadratmeter bereitgestellt. Auch das Land Baden-Württemberg hat das Projekt mit Schulbaufördermitteln in Höhe von 9,621 Millionen Euro unterstützt.

Durch die Umgestaltung konnte zudem eine zukunftsweisende Raumgestaltung realisiert werden. Der von den Schülerinnen und Schülern eigens gedrehte Imagefilm vermittelt einen lebendigen Eindruck, was alles erreicht wurde und wie die Jugendlichen ihre neu gestaltete Schule wahrnehmen.

Der Film kann auf YouTube unter https://www.youtube.com/watch?v=IXO6eOSDLQE angesehen werden.

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