Michael Merten trägt selbst gerne Hut. „Da fühle ich mich sicherer.“ Fotos: Sebastian Steegmüller Foto: Sebastian Steegmüller

Michael Merten ist einer der wenigen Hutmacher, die den Beruf des Modisten ausüben. Zwei Tage in der Woche arbeitet der gebürtige Aschaffenburger im Staatstheater, den Rest in seinem Hutatelier in der Liebenzeller Straße.

Kreativ war er schon immer, hat gerne Faschingskostüme gestaltet. Dennoch absolvierte der gebürtige Aschaffenburger Michael Merten zunächst eine Ausbildung zum Bürokaufmann, arbeitete dann als Flugsicherungsassistent am Frankfurter Flughafen. Doch dann wollte er etwas Neues anfangen und ging 2011 in einem kleinen Hutladen in Esslingen in die Lehre und absolvierte eine Ausbildung zum Modist, so die offizielle Berufsbezeichnung des Hutmachers. „Es gibt nicht mehr viele, die ausbilden“, beschreibt der 39-Jährige die Probleme der Zunft. Nach einer auf zwei Jahre verkürzten Ausbildung arbeitete Michael Merten bis 2018 in Esslingen, wo sogar ein Filmbeitrag über ihn entstand. SWR3 drehte eine Woche lang für den 45-minütigen Beitrag: „Wie man einen Herrenhut herstellt.“ Dies sei eine „tolle Erfahrung“ gewesen.

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