Der digitale Impfausweis wird zunehmend zur Eintrittskarte. Beim Einchecken im Hotel, im Kino oder Restaurant wird der darauf festgehaltene Impfnachweis geprüft. Foto: dpa/Oliver Dietze

Das Handy zeigt den Impfschutz an, doch der wird nicht anerkannt. Vor allem in Österreich könnte das bald der Fall sein – aber nicht nur dort. Und es gibt weitere Nachweis-Probleme.

Stuttgart. - Nicht mehr lange, dann feiern die ersten Corona-Impflinge ihr Einjähriges. Bereits Ende Dezember 2020 sind in einer Senioren-Pflegeeinrichtung in Sachsen-Anhalt die ersten Spritzen gegen das Virus verabreicht worden, inzwischen sind mehr als 55 Millionen Deutsche doppelt geimpft. Für viele von ihnen stellt sich daher die Frage: wie lange gilt der Impfschutz überhaupt – zumal in Österreich in diesen Tagen beschlossen wurde, dass eine Impfung nur noch dann als vollständig anerkannt werden soll, wenn die zweite und letzte Spritze nicht länger als 360 Tage zurück liegt. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) tritt im Kampf gegen die Corona-Pandemie sogar dafür ein, dass wegen nachlassender Wirkung der Impfstoffe der Geimpften-Status nach neun Monaten verfällt. „Man sollte sich überlegen, ob nach neun Monaten fast automatisch ein Geimpften-Status nicht mehr gelten kann“, sagte Söder. Es müsse geprüft werden, ob der 2G-Status dann noch erhalten werden kann. Er forderte die Ständige Impfkommission (Stiko) auf, dazu eine Meinung zu entwickeln.

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