Die neue Ausstellung in der Esslinger Villa Merkel widmet sich einem Thema von ungeahnter Brisanz: „(K)eine Pause – Ausruhen im digitalen Zeitalter“.
Ein Mensch, ein Smartphone. Die Augenschlitze parallel zum Display, die Blickachse rechtwinklig. In vollendeter Geometrie ein Bild des Bei-sich-Seins, der Versenkung im stillen Gebet zu Sankt Virtualis. Braucht es noch eine Außenwelt? Judith Hopfs lebensgroßer „Phone User“ teilt auch deshalb so eindringlich mit, dass er nichts mitzuteilen hat, weil der Digital-Autist aus Ton gebrannt, also in die Ewigkeitsstarre eines Uraltmediums gebannt ist. Sieht aus wie Barlach reloaded.
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