Ein Werk Patrizia Kränzleins. Foto: Iris Frey

Im Amtsgericht Bad Cannstatt zeigt derzeit die Jugendkunstpreis-Trägerin Patrizia Kränzlein ihre Werke bei der Galerie Kunsthöfle.

Bad Cannstatt - Patrizia Kränzlein ist die erste Jugendkunstpreisträgerin der Galerie Kunsthöfle. Ihre Werke sind nun im Amtsgericht zu sehen. Der Vorsitzende der Galerie Kunsthöfle, Professor Helge Bathelt, würdigte das künstlerische Können der Preisträgerin bei der Eröffnung.

Patrizia Kränzlein hat von 2008 bis 2017 Malerei und Glasgestaltung an der Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart studiert. Seitdem ist ihr Werk bereits in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt und gewürdigt worden. Maßgeblich für die Preisvergabe sind Konsequenz und Klarheit ihres Schaffens, Vielseitigkeit in Technik und Format, Ästhetik und Aussagekraft ihrer Arbeiten und ein außergewöhnliches kreatives Potenzial, das durch die Preisvergabe zu würdigen war. Der Preis wurde gefördert durch die Volksbank Stuttgart und durch die Stadt Stuttgart im Rahmen ihrer Unterstützung der Arbeit der Galerie Kunsthöfle. Von 2008 bis 2015 der Studiengang „Kunsterziehung“ und von 2015 bis 2017 der Studiengang „Bildende Kunst“. Mit dem „Diplom Bildende Kunst“ schloss sie ab. Ihren Weg in die Tiefe, hin zu einem Wesentlichen, der Anspruch nach einem Gültigen: das macht dieses noch junge Werk sichtbar.

Geometrische Formen

Kränzlein reduziert in ihrem Werk, sie beschränkt sich auf Linie und Fläche, auf Schattierungen und Tiefe. Geometrische Formen herrschen vor. „Durch die abwechslungsvolle Organisation der Flächen und Flächenausschnitte - auch in ihrem jeweiligen Kontext zueinander - und eine Übertragung ins Stereometrische gewinnt Patrizia Kränzlein ein gestalterisches Vokabular, dass ihr unendlich viele und vielschichtige Variationen ermöglicht und das prinzipiell zu einem Neuen offen ist: beispielsweise auch unter - möglicher, aber keineswegs zwingender - Verwendung von Farbe.“, heißt es im Katalog. Dies ist in der Ausstellung zu sehen, die viele Werke mit Linolfarbe, Graphit auf Papier zeigt.

Die Ausstellung ist im Amtsgericht Bad Cannstatt, Badstraße 23, zu sehen. Weitere Infos gibt es im Internet unter www.kunsthoefle.de.