In der Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker wird Azubis (hier bei der Firma Lüdecke) etwa der Umgang mit CNC-Fräsen vermittelt. Foto: picture alliance/dpa/Lüdecke GmbH

Die Pandemie droht die Ausbildungsbereitschaft der Unternehmen nachhaltig zu schwächen. IG Metall und Arbeitgeberverband halten zudem die Förderung durch den Bund für unzureichend. Die grün-schwarze Landesregierung soll nachhelfen.

Stuttgart - Bis zum Start des neuen Ausbildungsjahres ist noch vieles im Fluss, doch die Vorzeichen sind ungünstig: Nach einer neuen Umfrage der IG Metall hat sich der Anteil der Betriebe, die mit Problemen bei der Übernahme rechnen, im Juli gegenüber April/Mai von 7,4 auf 15,6 Prozent verdoppelt. Der Anteil der Betriebe, die weniger ausbilden wollen, hat sich von 7,2 auf 11,0 Prozent bei den Auszubildenden und von 5,1 auf 6,1 Prozent bei den dual Studierenden erhöht. Ausbildungsplätze würden eher gestrichen als Plätze für dual Studierende. Grundlage der Resultate sind Rückmeldungen aus 492 Betrieben.

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