Szene aus Johan Ingers Tanzstück „Don Juan“ Foto: Celeste Lombardi/Aterballetto

Mit der deutschen Erstaufführung von Johan Ingers „Don Juan“ startet das Ludwigsburger Forum in die neue Spielzeit. Der schwedische Choreograf hat auch in Stuttgart viel vor.

Ludwigsburg - Don Juan ist derzeit ein beliebter Bühnenstoff. Dabei muss der notorische Verführer aushalten, dass er in Zeiten von Metoo als eine von Frauen manipulierte Marionette auftritt, wie in Achim Freyers Inszenierung für das Stuttgarter Schauspiel passiert, oder sogar ganz ausgesperrt wird. Für diesen radikalen Schnitt hatte sich die Choreografin Katja Erdmann Rajski entschieden, die ihr Tanzstück entsprechend „Body-Opera: Mit Mozart. Aber ohne Giovanni“ nannte. Schon seit Längerem beschäftigt sich der Choreograf Johan Inger mit dem Don-Juan-Thema. Das jüngste abendfüllende Tanzstück des Schweden ist nun im Ludwigsburger Forum zu Gast. Und die Produktion für das Aterballetto gewinnt aus Stuttgarter Perspektive zusätzlich an Spannung: Inger ist nach Meistern wie Hans van Manen einer der wenigen Choreografen, dem das Stuttgarter Ballett einen kompletten Abend widmet. „Pure Bliss“ heißt er und hat am 25. Februar 2022 Premiere.

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