Eine Wunde im Stadtbild: das 9/11-Mahnmal in New York Foto: imago

20 Jahre liegen die Anschläge vom 11. September 2001 in den USA zurück. Arte erinnert mit einem spannenden Themenabend an die große Erschütterung des Westens.

Stuttgart - Wer Krieg führen will oder muss, mag noch so klare Ziele vor Augen haben. Er wird immer auch falsche Ziele treffen. In den letzten Tagen ihrer nach zwanzig Jahren gescheiterten Krieg-gegen-den-Terror-Kampagne haben die USA das in Afghanistan noch einmal erlebt. Mit einem Drohnenschlag haben sie, so die offizielle Verlautbarung, das mit Sprengstoff gefüllte Fahrzeug eines Selbstmordattentäters ausgeschaltet. Sollte das so sein, haben die US-Streitkräfte wahrscheinlich Hunderte von Menschenleben gerettet. Aber es gab auch bei diesem relativ präzisen Schlag zivile Tote, Menschen, die das Pech hatten, gerade in der Nähe zu sein. Kollateralschäden, haben wir im Lauf der Jahrzehnte gelernt, heißen solche Tötungen von Personen, die gar nicht gemeint und gar nicht der Feind waren.

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