Profiteure einer großen Finanzschummelei: Adolf Hitler und Fritz Todt, sein Reichsminister für Bewaffnung. Foto: Go Go Go Films

Als Hitler die Macht ergriff, war Deutschland pleite. Die Doku „Die Nazis, die Arbeit und das Geld“ auf Arte erklärt, wie die Nazis trotzdem zu Panzern kamen.

Stuttgart - Geschichtswissen ist ein heikles Gut. Was gerade noch Grundübereinkunft der bundesrepublikanischen Gesellschaft war, ein klares Bild des Nationalsozialismus und seiner Verbrechen, wird schon wieder vom Rand her immer dreister infrage gestellt. Online findet man nicht mehr nur in düsteren Netzecken bekennender Neonaziklüngel die Meinung, das Deutschland Adolf Hitlers sei gar nicht auf Krieg aus gewesen. In solchen Zeiten sind Dokumentarfilme wie Gil Rabiers „Die Nazis, die Arbeit und das Geld“, den Arte nun präsentiert, Dammverstärkungen gegen eine Flut der Desinformationen.

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