Diese Schulklasse in Florida besuchte George W. Bush jr. am 11. September 2001, als er von den Anschlägen erfuhr. Foto: Arte/Jessica Mann

Eine Gruppe Kinder erlebte mit, wie der US-Präsident in ihrem Klassenzimmer von den Anschlägen des elften September erfuhr. Ein Film schaut nun nach, was aus den Kids wurde.

Stuttgart - Als der US-Präsident George W. Bush jr. am 11. September 2001 die erste Nachricht von den Terrorattacken auf US-Boden erhält, sitzt er gerade bei einem Schulbesuch vor Grundschulkindern, ein Lesebuch in der Hand. Ein Mitarbeiter tritt auf ihn zum flüstert ihm etwas ins Ohr, der Präsident erstarrt, zieht den Termin aber durch, sichtlich abwesend. Der Moment des Flüsterns, Bushs Gesicht, das surreale Zusammentreffen von epochalem Weltereignis und ganz kleinem Graswurzel-Politikbetrieb bleibt jedem lange im Gedächtnis, der diese Bilder sieht. Der Rest der Szenerie aber verschwimmt, die Kinder und ihre Lehrerin sind bloß undeutliche Staffage. Wir wissen, dass sie wohl dagewesen sein müssen. Aber wir haben verständlicherweise keine Vorstellung von ihnen.

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