Sie bildeten in Dortmund einen famosen VfB-Angriff: Tanguy Coulibaly und Philipp Förster. Foto: Baumann

Wer ersetzt im Auswärtsspiel bei Arminia Bielefeld an diesem Mittwoch die beiden Stuttgarter Topstürmer Silas Wamangituka und Nicolas Gonzalez? Der VfB-Coach lässt sich bei seinen vielen Optionen nicht in die Karten schauen.

Stuttgart - Gelbsperren kommen immer zur unpassenden Zeit. Insofern wollte sich VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo am Dienstag gar nicht mit der Frage aufhalten, ob die Ausfälle von Nicolas Gonzalez und Silas Wamangituka (jeweils fünfte gelbe Karte) mit Blick auf die lösbar erscheinende Auswärtsaufgabe bei Arminia Bielefeld an diesem Mittwoch (20.30 Uhr) womöglich sogar von Vorteil sein könnten. Immerhin stehen die beiden damit zum Rückrundenauftakt am Samstag (15.30 Uhr) beim SC Freiburg zur Verfügung.

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„Wir müssen es nehmen, wie es kommt“, sagt Matarazzo nur und lässt die Öffentlichkeit auch nicht an seinen Gedankenspielen zur Aufstellung teilhaben. „Wir haben viele Möglichkeiten, um Silas und Nico zu ersetzen. Ich freue mich, dass jetzt andere Spieler die Chance haben, sich zu zeigen.“ Gegen den kampfstarken Mitaufsteiger setzt Matarazzo auf „körperbetonte und laufstarke Spieler“, wie er sagt.

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Gut möglich, dass Roberto Massimo auf der rechten Seite mal wieder von Anfang an ran darf. Tanguy Coulibaly und Philipp Förster sind ebenfalls Kandidaten für einen Startelfeinsatz. Die beiden spielten zuletzt beim famosen 5:1 in Dortmund gemeinsam in der Offensive. Für Sasa Kalajdzic bliebe trotz zweier Ausfälle im Sturm nur die Rolle des ersten Jokers. Aber irgendein Ass auf der Bank braucht der Trainer schließlich noch. Und wer tritt an den Punkt, sollte es erneut Elfmeter für den VfB geben? Matarazzo: „Derjenige, der ein gutes Gefühl hat.“

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Das 1:1 zwischen dem VfB und Bielefeld am 9. März war das letzte Spiel im deutschen Profifußball ohne Zuschauerbeschränkung. „Es fühlt sich an, als ob es Jahre her wäre“, sagt VfB-Coach Pellegrino Matarazzo. Das letzte Duell zwischen dem VfB und Bielefeld in der Bundesliga gab es 2009. Endstand: 2:2.

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