Reichtum und Armut liegen in China oft eng nebeneinander. Foto: dpa/Diego Azubel

Mehrere hundert Millionen Klicks sind auch im chinesischen Netz nicht alltäglich. Erst recht nicht, wenn es um ein sozialkritisches Thema geht – wie um Herrn Yue.

Peking - Wie in kaum einer anderen Stadt in China prallen in Peking dekadenter Reichtum und bittere Armut krass aufeinander: Im Ausgehviertel Sanlitun fahren die Söhne von Parteibonzen ihre knallbunten Ferrari spazieren, während an den Straßenecken greise Frauen mit zerlumpter Kleidung um Almosen bitten. In gläsernen Einkaufszentren führen die Kundinnen Designer-Taschen bei sich, die das Jahresverdienst der Rezeptionisten am Eingang um ein Vielfaches übersteigen. Die Ungleichheiten sind an sich sichtbar, und dennoch werden sie von den Hauptstadtbewohnern selten öffentlich thematisiert.

Angebot wählen
und weiterlesen

Unsere Abo-Empfehlung:

Probeabo Basis
0,00 €
Alle Artikel lesen.
  • 4 Wochen kostenlos
  • Danach nur 6,99 € mtl.*
  • Jederzeit kündbar
*Monatspreis nach 12 Monaten: 9,99 €
Jetzt kostenlos testen
Jahresabo Basis
69,00 €*
Alle Artikel lesen.
  • Ein Jahr zum Vorteilspreis
  • Danach jederzeit kündbar
*Monatspreis nach 12 Monaten: 9,99 €
Jetzt bestellen

Oder finden Sie hier das passende Abo: