Charly Hübner ist Andy Brettschneider: viel Kohle, viel Ego, wenig Sozialkompetenz. Und er hat ein echtes Problem am Hals. Foto: ARD Degeto/Manju Sawhney

„Für immer Sommer 90“ ist ein sehenswertes Impro-Roadmovie mit dem umwerfenden Charly Hübner. Originell: Die ARD hat sich für zwei Ausspiel-Varianten entschieden.

Stuttgart - Freiheit, Erfüllung, Wohlstand: Für Andy Brettschneider, den Frankfurter Investmentbanker mit mecklenburgischen Wurzeln, sind die Verheißungen der Wende aufgegangen. Er speist von Edelmetall umhüllte Steaks, kann seiner Geschäftspartnerin edles Geschmeide überreichen und steht vor einem Millionen-Deal. Doch da zieht ihm eine anonyme Vergewaltigungsanschuldigung den von Finanzgeschäften vergoldeten Boden unter den Füßen weg. „Ich habe in meinem ganzen Leben niemanden vergewaltigt!“, stellt er klar. Doch um seine Karriere zu retten, muss er, der Macher mit viel Ehrgeiz und Ego, aber wenig Sozialkompetenz, der Sache auf den Grund gehen. Könnte die Cliquen-Party zum deutschen WM-Sieg 1990 damit zu tun haben, an die er sich nur in schemenhaften Flashbacks erinnert?

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