Die betroffene Ampelkreuzung. Foto: if - if

Noch immer ist es nicht klar, wie es zu dem tödlichen Unfall im Seeblickweg am 12. März gekommen ist. Das Gutachten ist jetzt bei der Staatsanwaltschaft Stuttgart.

HofenNachwievor ist unklar, wie es zu dem tödlichen Unfall am 12. März im Seeblickweg gekommen ist, bei dem eine 80-jährige Frau auf der Mittelinsel von einem Auto erfasst wurde und starb. Die Staatsanwaltschaft hat jetzt das Gutachten bekommen und die restlichen Unterlagen der Polizei, wie Presse-Staatsanwalt Heiner Röhmhild auf Nachfrage erklärte. Nun werde der Anwalt des Autofahrers Akteneinsicht erhalten und Gelegenheit zur Stellungnahme. Erst dann könne die Staatsanwaltschaft weiter befinden. Somit bleibt es noch offen, wie es zu dem tragischen Ereignis kam. Wie berichtet, war aus bislang unbekannter Ursache ein Autofahrer an dem Tag über die Verkehrsinsel im Seeblickweg gefahren und hatte dort eine 80-jährige Frau tödlich verletzt.

In der Folge hatte die Stadt Stuttgart reagiert und dort an der Kreuzung eine Ampelanlage eingerichtet. An der Ecke Seeblickweg/Benzenäckerstraße/Kochelseeweg war es zuvor zu weiteren tödlichen Unfällen gekommen. Zuerst war dort eine transportable Ampel eingerichtet worden, die aber nun in eine Feststehende verändert wurde, wegen der Sichteinschränkung. Anwohner und Bezirksbeiräte hatten schon längere Zeit darauf gedrängt, an der Stelle einen sichereren Überweg zu schaffen. So ist seit längerem dort ein Kreisverkehr geplant. Bis der Kreisverkehr bewilligt und gebaut ist, wurde nun die Interimsampel aufgestellt, was von Anwohnern begrüßt wurde.

Nachbarn haben zudem festgestellt, dass der Autoverkehr vom Max-Eyth-See kommend vor der Ampel relativ dicht auffährt, weil eine Haltelinie mit ausreichendem Abstand dort fehlt. So sei hier immer wieder die Kreuzung zugestellt. Anwohner schlagen vor, eine weiße Haltelinie in ausreichendem Abstand auf der Straße einzurichten, damit die Kreuzung nicht zugestellt werde.

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