Drogen gehen in Flammen auf. Foto: Thein Zaw/AP/dpa

Opium, Heroin oder Methamphetamin - am Anti-Drogen-Tag hat die Junta in Myanmar an verschieden Orten Rauschgift verbrannt.

Yangon - Die Militärjunta in Myanmar hat nach eigenen Angaben Drogen im Wert von rund 642 Millionen Dollar (608 Mio Euro) vernichtet.

Unter dem Rauschgift, das an mehreren Orten im südostasiatischen Land verbrannt wurde, befanden sich unter anderem Opium, Heroin und Methamphetamin, wie ein Militäroffizier bei einer der Aktionen nahe der größten Stadt Yangon sagte. Am gleichen Tag wurde der Internationale Tag gegen Drogenmissbrauch und unerlaubten Drogenhandel begangen.

Seit dem Militärputsch vom 1. Februar 2021 und der Entmachtung der Regierungschefin Aung San Suu Kyi versinkt das frühere Birma in Chaos und Gewalt. Tausende Menschen wurden bereits getötet oder festgenommen.