Taliban-Kämpfer in Kabul Foto: AFP

Mehr 100 Menschen starben bei dem koordinierten IS-Selbstmordattentat am Kabuler Flughafen. Unter den Todesopfern seien auch 28 Taliban-Kämpfer gewesen, klagen die neuen Herren Afghanistans, die nun als moderate Terroristen gelten.

Kabul - Wir haben mehr Leute verloren als die Amerikaner“, klagte ein Taliban-Sprecher. „Wir sind nicht verantwortlich für den chaotischen Evakuierungsplan der ausländischen Staaten.“ Am Donnerstag hatten drei Selbstmordattentäter des „Islamischen Staats in der Khorasan-Provinz“, (IS-K) ein Blutbad mitten am Flughafen angerichtet, wo Tausende von verzweifelten Familien ausharrten, um vor den Taliban zu fliehen. Mehr als 100 Menschen starben, darunter 13 US-Soldaten. Das Attentat gelte den „Übersetzern und Kollaborateuren der amerikanischen Armee“, ließ der IS über eine Website wissen. Als Reaktion auf das Attentat holten die Taliban am Freitag weitere Kämpfer aus der Provinz in die Hauptstadt, um die Sicherheit zu verbessern.

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