Andreas Heise bei Proben für sein neues Ballett „Lamento“ mit der Stuttgarter Tänzerin Aurora de Mori Foto: © Carlos Quezada

Als Teenager reiste er heimlich zur Aufnahmeprüfung der Ballettschule, jetzt startet Andreas Heise als Choreograf durch – an diesem Samstag mit einer Uraufführung in Stuttgart.

Stuttgart - Zahnweh und der Zufall spielen die Hauptrollen in der Antwort auf die Frage, wie Andreas Heise und das Stuttgarter Ballett zusammenkamen. Weil ihn heftige Schmerzen zum Arzt trieben, musste Heise am Ende seiner 16-jährigen Karriere als Tänzer des norwegischen Nationalballetts einmal das Training verlassen. Auf dem Weg zur Bahn traf er Reid Anderson, der in Oslo „Onegin“ einstudierte. Und das Gespräch, in das der damalige Stuttgarter Ballettintendant den auch choreografisch tätigen Heise verwickelte, endete mit der Aufforderung, sich doch für den nächsten Noverre-Abend zu bewerben. Zwei Jahre später sitzt Andreas Heise in einer Garderobe im Stuttgarter Opernhaus und erinnert sich, als sei’s gestern gewesen, an diesen „Schicksalstag“, wie er ihn nennt. Denn am selben Morgen fand er zudem eine Einladung aus Graz im Mailfach.

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