Die alte Bundesregierung hat als Tornado-Ersatz den Kauf von F18 erwogen – ein Kampfjet diesen Typs ist hier auf einem US-Flugzeugträger zu sehen. Foto: dpa/Song Kyung-Seok

Die Ampelregierung hat eine zügige Entscheidung zur milliardenschweren Anschaffung neuer Kampfjets angekündigt, wiederholt aber noch einmal das hochpolitische Prüfverfahren der Vorgängerregierung. Es geht um eine europäische oder transatlantische Lösung.

Berlin - Vor vier Jahrzehnten sind die ersten Tornados an die Bundeswehr ausgeliefert worden. Damals galten sie als der letzte Schrei, die Technik erlaubte Tiefflüge 60 oder gar nur 30 Meter über dem Boden – und damit unterhalb jeden Radars. Längst aber gelten die Maschinen als Auslaufmodell. Bereits 2015, als Tornados zum Luftaufklärungseinsatz nach Syrien und in den Irak geschickt wurden, klagte die Bundeswehr über die „mangelnde Verfügbarkeit verschiedener Ersatzteile“. Inzwischen kostet es laut dem Rüstungsbericht des Verteidigungsministeriums bis 2026 pro Jahr 5,1 Millionen Euro, um einen der insgesamt 93 Tornados der Luftwaffe instandzuhalten – macht 2,3 Milliarden Euro.

Angebot wählen
und weiterlesen

Unsere Abo-Empfehlung:

Probeabo Basis
0,00 €
Alle Artikel lesen.
  • 4 Wochen kostenlos
  • Danach nur 6,99 € mtl.*
  • Jederzeit kündbar
*Monatspreis nach 12 Monaten: 9,99 €
Jetzt kostenlos testen
Jahresabo Basis
69,00 €*
Alle Artikel lesen.
  • Ein Jahr zum Vorteilspreis
  • Danach jederzeit kündbar
*Monatspreis nach 12 Monaten: 9,99 €
Jetzt bestellen

Oder finden Sie hier das passende Abo: