Stein des Anstoßes: die Betonmauer an der Altenburger Steige. Foto: / Janey Schumacher

Anwohner Rainer Glöckle moniert immer wieder die Bebauung der Altenburger Steige. Vor allem die Betonmauer sei ein Schandfleck. Jetzt erhofft er von Neu-OB Nopper Unterstützung.

Bad Cannstatt - Anwohner Rainer Glöckle gibt nicht auf. Die Betonwand an der Altenburger Steige, die im Zuge der Neubebauung entstanden ist, stört ihn noch immer. Mehrfach hat er sich deshalb ans Stuttgarter Rathaus gewandt und den Bau moniert (wir berichteten mehrfach). Mit dem Wechsel an der Spitze im Rathaus erhofft sich Glöckle, Inhaber eines Ingenieurbüros, endlich eine vielversprechende Auskunft. Daher hat er einen Brief an den Nachfolger von Fritz Kuhn geschrieben. und Frank Nopper das Anliegen ausführlich geschildert.

Er fühlt sich mit anderen Anwohnern „mit Wissen der Stadt arglistig getäuscht“. Stein des Anstoßes ist die Bebauung. Das Ingersheimer Unternehmen Osma Planen und Bauen hat nach dem Abriss des Steiggemeindehauses vier Häuser mit 26 Wohnungen und einen Carport erstellt. „Die Römergärten“ wurden 2019 bezogen. „Die Bauausführung der Unterstellplätze hat rein gar nichts mit der ursprünglichen Ausführung zu tun“, kritisiert Glöckle. Vor allem die Betonmauer sei alles andere als ein Aushängeschild und würde dem positiven Entree zum Hallschlag, eingeleitet durch die Umgestaltung des Platzes vor dem Römerkastell, entgegenwirken. Was daraus entstanden sei, sei ein „Schandfleck“, der Passanten und Anwohnern täglich vor Augen geführt werde.

Der Bauträger hat zugesichert, die Betonmauer noch zu verschönern. Doch nichts ist passiert. Es sei „unerträglich und ein Skandal“. Zwei Briefe an Ex-OB Kuhn wurden vom Baurechtsamt beziehungsweise Baubürgermeister Peter Pätzold beantwortet. „Von Herrn Kuhn selbst habe ich nie eine Antwort erhalten.“ Sein letztes Schreiben vom 9. November blieb unbeantwortet. Glöckle setzt jetzt auf Neu-OB Nopper.

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