Familien-Alphorn-Trio: Joachim Bänsch zwischen seiner Frau Julia Ströbel-Bänsch und seinem Sohn Jakob im Garten des Birkacher Nikolaus-Cusanus-Hauses. Foto: Horst Rudel

Seit 42 Jahren ist Joachim Bänsch der Solohornist im Sinfonieorchester in Stuttgart. Während der Corona-Pandemie tritt er ehrenamtlich mit einem deutlich größeren Blasinstrument vor Altenheimen auf.

Stuttgart - Kurz nach dem Krieg hört Elisabeth Schönhuth zum ersten Mal in ihrem Leben ein Alphorn. 1949 absolviert sie ein Haushaltsjahr in der Schweiz. An einem Samstag bricht sie zu einer Wanderung auf den Säntis auf– den weithin sichtbaren Bergstock, der rund 2500 Meter in die Höhe ragt. Während ihrer Tour dringen von fern die Klänge von Alphörnern an ihr Ohr. Die damals 20-jährige Schwäbin ist sofort verzaubert. „Das war sagenhaft schön“, erinnert sich Elisabeth Schönhuth heute. „Seither ist das Alphorn für mich ein Traum. Ich empfinde es wie Medizin, Seelennahrung nenne ich das.“

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