Nicht nur die Lufthansa-Aktie befindet sich im Sinkflug. Foto: dpa/Uwe Anspach

Die Angst vor einer deutlichen Abschwächung des Wirtschaftswachstums lässt die Kurse abstürzen wie seit 2011 nicht mehr. Der Dax verliert binnen einer Woche wegen des Coronavirus mehr als zwölf Prozent.

Frankfurt - Aus der Angst vor einer Ausweitung der Corona-Krise ist an den Börsen im Lauf der Woche eine Corona-Panik geworden. Die Aktienmärkte seien krankgeschrieben, meint der Chefvolkswirt der Dekabank, Ulrich Kater. Nachdem am Donnerstag der Dow Jones an der New Yorker Wall Street um mehr als 1100 Punkte und damit so stark wie nie zuvor eingebrochen war, ging es auch an den europäischen Börsen wieder deutlich bergab. Der deutsche Leitindex Dax stürzte zeitweise um über fünf Prozent auf 11 730 Punkte, erholte sich später zwar wieder, blieb aber unter der Marke von 12 000 Punkten. Auf Wochensicht liegt das Minus bei zwölf Prozent, so stark sind die Kurse seit der Griechenland-Krise 2011 nicht mehr eingebrochen. Noch Mitte Februar hatte das Barometer mit 13 795 Punkten ein Rekordhoch erreicht.

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