Auch nach dem Hölderlinjahr bleibt eines seiner berühmtesten Zitate aktuell. Foto: Hiemer gemeinfrei

Wächst das Rettende auch? Mit dieser Preisfrage will die Akademie für gesprochenes Wort und der PEN Deutschland zur intellektuellen Auseinandersetzung mit der aktuellen Krise anregen.

Stuttgart - Das Hölderlin-Wort „Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch“ ist ein beliebtes Krisen-Evergreen und auch in dem zurückliegenden Pandemie-gebeutelten 250. Geburtsjahr des Dichters zigfach zitiert worden. Die Akademie für gesprochenes Wort lobt in Kooperation mit dem PEN-Zentrum Deutschland einen Literaturpreis aus zur Frage „Wächst das Rettende auch?“.

Auseinandersetzung mit der aktuellen Krise

Damit wird ein Diskursformat aufgegriffen, das zur Zeit Hölderlins weit verbreitet war und den Austausch zwischen Wissenschaft bzw. Literatur und Gesellschaft fördern sollte. Akademie und PEN regen damit zur literarischen Auseinandersetzung mit individuellen und sozialen Dimensionen der aktuellen Krise und Möglichkeiten ihrer Bewältigung an.

Die Preisfrage wird ausgeschrieben als anonymer Wettbewerb. Einsendeschluss ist der 28. Februar 2021. Es werden zehn Preise in Höhe von insgesamt 20 000 Euro ausgelobt. Eingereicht werden können Essais, Prosa, Poesie und dramatische Texte. Die Sieger werden in der Edition Hubert Klöpfer bei Kröner veröffentlicht. Informationen finden sich unter www.akademiepreis.gesprochenes-wort.de.

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