Ein Landwirt erntet Bio-Möhren auf einem Feld in Niedersachsen. Foto: dpa/Julian Stratenschulte

Der Gesetzentwurf von Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner gegen unfaire Handelspraktiken sei gut gemeint, aber er werde nicht viel nutzen, meint der Agrarökonom Achim Spiller.

Berlin - Mit einem Gesetz gegen unfaire Handelspraktiken will Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU) die Landwirte unterstützen. Denn Bauern sind häufig mit „unlauteren Handelspraktiken“ der ungleich größeren Lebensmitteleinzelhändler konfrontiert. Das Bundeskabinett hat jetzt eine Gesetzesänderung beschlossen, die die Marktposition kleinerer Lieferanten und Agrarbetriebe stärken soll. Der Gesetzentwurf, mit dem eine EU-Richtlinie umgesetzt wird, sieht etwa vor, dass Käufer Bestellungen von verderblichen Lebensmitteln nicht mehr kurzfristig beim Lieferanten stornieren dürfen.

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