Das EU-Parlament verabschiedet eine Agrarreform, bei der allerdings zentrale Punkte unverändert bleiben. Foto: dpa/Julian Stratenschulte

Das EU-Parlament verabschiedet nach einer heftigen Debatte eine Agrarreform. Kritiker monieren, dass der Klimawandel damit nicht entschieden genug bekämpft wird – und vor allem wieder die großen Betriebe profitieren.

Straßburg - Die Landwirtschaft in Europa ist eine ewige Baustelle. Seit Jahrzehnten wird in der EU an einer grundlegenden Reform der gemeinsamen Agrarpolitik gearbeitet. Das Ringen ist zäh, denn es geht um sehr viel Geld. So wurden am Dienstag vom Europaparlament wieder fast 400 Milliarden Euro für die kommenden Jahre verteilt, gut ein Drittel des gesamten EU-Haushalts. Dieses Mal sollte allerdings vieles anders werden. Die Mittel sollten gerechter ausgeschüttet und die Anträge einfacher werden, vor allem aber sollte die Umwelt im Vordergrund stehen. Alle Beteiligten führten die Forderung im Munde, dass auch angesichts des Klimawandels die ökologisch nachhaltige Landwirtschaft unbedingt besser gefördert werden müsse.

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