Afrika-Cup in Kamerun: Federico Bikoro (links) aus Äquatorialguinea spielt im Omnisport-Stadium in Limbe gegen Abu Dumbuya aus Sierra Leone. Das Stadion hat China erbaut. Foto: AFP/Issouf Sanogo

China dringt in Afrika ein, ganz ohne militärische Gewalt. Stattdessen baut die Volksrepublik Stadien und sichert sich dadurch Einfluss und Rohstoffe – wie beim Afrika-Cup im Fußball in Kamerun.

Jaunde - Die Afrikameisterschaft im Fußball findet in einem Kriegsland statt: in Kamerun. Die frankofone Regierung kämpft dort im Westen des Landes gegen anglofone Separatisten. Rund 4000 Menschen sollen getötet worden sein, 700 000 befinden sich auf der Flucht. In den zensierten Medien des zentralafrikanischen Staates ist von Anschlägen und Gefahren für den 33. Afrika-Cup wenig zu erfahren. Seit vierzig Jahren wird Kamerun autokratisch von Paul Biya geführt, der bald seinen 89. Geburtstag feiert. Es dominieren Botschaften von Aufbruch, Zusammenhalt – und von mächtigen Freunden aus Fernost.

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