Das Wehr an der Schwarzen Säge soll abgesenkt werden, damit das Wasser ohne starkes Gefälle fließen kann. Foto: Landratsamt Waldshut

Seit 400 Jahren gibt es an der Schwarzen Säge bei Görwihl ein Stauwehr. Jetzt muss es ganz dringend weg. Das Umweltministerium will nicht einmal auf eine Entscheidung des Petitionsausschusses warten. Im Hotzenwald herrscht Empörung.

Görwihl - Eigentlich ist das mit dem Wasserrecht seit 400 Jahren geklärt: Der Pächter der Schwarzen Säge bei Görwihl (Kreis Waldshut) zahlt zwei Gulden für den Wasserfall und zwar „jedes Jahr auf Martini“. So steht es im Lehenszettel der Abtei Sankt Blasien vom 17. August 1595. Doch Gulden gibt es nicht mehr, die Abtei ist vor 200 Jahren untergegangen, und jetzt soll es auch mit der Wassernutzung am Schwarzenbächle vorbei sein. Wenn nicht das Hochwasser noch einen Strich durch die Rechnung macht, rückt am Montag ein Bagger an. Dann kommt das zuletzt vor mehr als 100 Jahren erneuerte Stauwehr im idyllischen Lindauertal weg.

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