Eng am Mann: Holger Badstuber (rechts) im Kampf gegen den KSC-Stürmer Philipp Hofmann. Der VfB-Abwehrspieler will jetzt wieder in der Bundesliga die Angreifer stoppen. Foto: Baumann

Der Konkurrenzkampf unter den Innenverteidigern des VfB Stuttgart ist groß. Acht Mann stehen aktuell für die Abwehrmitte zur Verfügung – und einer davon gilt als die schnellere Badstuber-Variante.

Stuttgart - Holger Badstuber hat zuletzt keinen Zweifel daran gelassen, dass er beim VfB Stuttgart bleiben wird. Sein Vertrag läuft noch ein Jahr – und er ist ein Mann, der sich an Vereinbarungen hält. Doch leicht wird es nicht für den Großverdiener im Kader des Fußball-Bundesligisten. Denn auf seiner Position gibt es reichlich Alternativen: Aktuell stehen acht Innenverteidiger auf der Spielerliste von Trainer Pellegrino Matarazzo.

Waldemar Anton mit guten Empfehlungen

Doch Badstuber scheut weder einen Zweikampf noch den Konkurrenzkampf. Der 31-Jährige setzt auf den Faktor Erfahrung und arbeitet bereits individuell, um beim offiziellen Trainingsstart am Montag körperlich gut vorbereitet zu sein. Zu den Widersachern im internen Rennen um die Posten in der Abwehrzentrale gehört Waldemar Anton (24). Der Neuzugang kommt für vier Millionen Euro von Hannover 96 und ist wohl die schnellere Badstuber-Variante. Denn Anton ist spielstark, zudem variabel einsetzbar.

Auch Konstantinos Mavropanos (22), die Leihgabe des FC Arsenal, wird Erstligaformat zugeschrieben. Robust, kopfballstark, aber noch mit Defiziten in der Spieleröffnung. Mavropanos, zuletzt für den 1. FC Nürnberg aktiv, gilt als der Ersatz für den zuvor vom FC Liverpool ausgeliehenen Nat Phillips (23).

Marc Oliver Kempf braucht noch Zeit

Linksfuß wie Badstuber ist Marcin Kaminski (28). Der Pole darf als solider Vertreter seiner Zunft beschrieben werden. Der Pole hat in der ersten Liga schon seinen Mann gestanden. Marc Oliver Kempf (25) gehört ebenfalls zu den Verteidigern, die Bundesliga-Erfahrung haben. Der bisherige Kapitän muss sich aber gedulden. Er fehlt zunächst wegen einer schweren Schulterverletzung, danach wird er um seine Position kämpfen müssen.

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Zu den Perspektivkräften zählen Maxime Awoudja (22), Luca Mack (20) und Antonis Aidonis (19). Awoudja spielt aufgrund seines Achillessehnenrisses zunächst keine Rolle. Mack soll strategisch an einen Zweitligisten ausgeliehen werden, um Spielpraxis zu sammeln. Aidonis soll bei den Profis mittrainieren und der Regionalliga-Mannschaft Stabilität verleihen. Reicht es zu mehr, ist es für den VfB auch gut.

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