Der Neckar (hier bei Benningen) hat wegen der hohen Schadstoffbelastung schon lange keine gute Badequalität mehr. Foto: KS-Images.de / Karsten Schmalz

Nach längerem Regen gelangen große Mengen an ungeklärtem Abwasser direkt in die Gewässer. Das wahre Ausmaß ist niemandem bekannt – das Land will aber jetzt bis Ende 2024 an allen Auslaufstellen Messgeräte installieren.

Stuttgart - In der Abwasserbranche wissen es alle, in der Öffentlichkeit aber ist es kaum bekannt: Immer wieder werden ungeklärte Abwasser, also die Fäkalien der Menschen aus den Städten und Dörfern, aus der Kanalisation direkt in Flüsse und Seen geleitet und erhöhen dort das gesundheitliche Risiko für Badende sowie die ökologischen Gefahren für Tiere und Pflanzen. Auf Nachfrage unserer Zeitung bestätigte das Landesgesundheitsamt, dass eine solche Einleitung im Schnitt an 20 bis 30 Tagen im Jahr erfolge. Lokal sind die Verhältnisse aber unterschiedlich, zeitlich wie mengenmäßig.

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