Foto: 7aktuell.de/Christina Zambito

Bei einem Lastwagenunfall auf der A8 ist der Fahrer schwer verletzt worden. Der Verkehr staute sich wegen der Bergung bis in den späten Abend.

Aichelberg - Bei einem Lastwagenunfall auf der A8 bei Aichelberg ist ein hoher Schaden entstanden. Der Fahrer wurde schwer verletzt. Dies berichtet die Polizei.

Demnach war am Freitagmittag, kurz nach 17 Uhr, ein 57-Jähriger mit seinem Sattelzug auf der rechten Spur der A8 in Richtung Stuttgart unterwegs. Am Aichelberg kam er kurz nach der Grünbrücke durch eine Unachtsamkeit auf das rechte Bankett. Nach rund 80 Metern geriet der Sattelzug mit seinem Siloauflieger durch eine Unebenheit zusätzlich ins Wanken und kippte auf die linke Fahrzeugseite. Der Sattelzug blieb schließlich quer zur Fahrbahn liegen.

Fahrer bricht sich beim Unfall den Arm

Der Fahrer erlitt einen Armbruch und wurde stationär im Krankenhaus aufgenommen. Ein Ersthelfer hatte ihn zuvor befreit, in dem er die Frontscheibe einschlug und so dem Verletzten aus dem Führerhaus helfen konnte.

Über eine längere Zeit stand während der Unfallaufnahme nur der linke Fahrstreifen zur Verfügung, weshalb sich ein Stau bis zwölf Kilometern Länge bildete. Für die Bergung musste ein Kranwagen eingesetzt werden. Solange der Auflieger aufgerichtet wurde, wurde die Gegenfahrbahn auch kurzzeitig gesperrt. Ein Bersten des Tanks während des Aufstellens des Siloaufliegers hätte eine erhebliche Sichtbehinderung durch die aus Gesteinsmehl bestehende Ladung für den gesamten Verkehr bedeutet.

Aufgrund der Erstmeldung war neben den Feuerwehren aus Wiesensteig und Gruibingen auch der Gefahrgutzug der Kreisfeuerwehr aus Salach und die Werksfeuerwehr einer Eislinger Firma mit 13 Fahrzeugen und 52 Mann im Einsatz. Der Rettungshubschrauber aus Leonberg konnte ohne Auftrag wieder zurückfliegen. Der Sachschaden am Lastwagen wird auf rund 110.000 Euro beziffert, an der Straße mit rund 5.000 Euro. Der Verkehr wurde um 22.45 Uhr wieder freigegeben.

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