Über einen Messenger-Dienst wurde der 65-Jährige mit einem Gewinnversprechen geködert (Symbolfoto). Foto: Imago/MiS

Einem 65-Jährigen aus Aspach wird über einen Messenger-Dienst ein hoher Gewinn versprochen. Um diesen zu bekommen, investiert der Mann einen vierstelligen Betrag. Das Geld ist weg.

Ein 65-Jähriger aus Aspach (Rems-Murr-Kreis) ist zwei Monate lang mit Gewinnversprechen geködert worden. Am Ende wurde er um einen mittleren vierstelligen Euro-Betrag betrogen.

Wie die Polizei berichtet, hatte eine vermeintlich berühmte Persönlichkeit über einen Messenger-Dienst Kontakt zu dem späteren Opfer aufgenommen. Der vermeintliche Prominente habe den Mann auf diverse Gewinnmöglichkeiten hingewiesen. Für einen Gewinn von 80.000 Euro würden vor der Auszahlung jedoch noch Gebühren in Form von Gutscheinkarten fällig. Die Codes seien anschließend über den Messenger-Dienst weitergeleitet worden. Der 65-Jährige habe auf diese Weise nach und nach die geforderten Codes übermittelt und dafür einen mittleren vierstelligen Geldbetrag investiert.

Erst als einem Bekannten von ihm aufgefallen sei, dass der 65-Jährige Gelder seiner Sparrücklagen auf sein Girokonto transferieren wollte, sei der Betrug aufgefallen.

Die Polizei rät in solchen Fällen:

  • Machen Sie sich bewusst: Wenn Sie nicht an einer Lotterie teilgenommen haben, können Sie auch nichts gewonnen haben
  • Geben Sie niemals Geld aus, um einen vermeintlichen Gewinn einzufordern
  • Zahlen Sie keine Gebühren und wählen Sie keine gebührenpflichtigen Sondernummern (gebührenpflichtige Sondernummern beginnen beispielsweise mit den Vorwahlen 0900..., 0180..., 0137...).