Ludwig van Beethoven (1770–1827): Gemälde von Joseph Karl Stieler, ca. 1820 Foto:  

Beethovens Tauftag jährt sich zum 250. Mal. Was bleibt vom großen Jubeljahr?, fragt sich Susanne Benda.

Bon/Wien - Tatata-taa! So klingt die Menschheit. Sollten die beiden US-amerikanischen Raumsonden mit dem Namen Voyager (Reisender) jemals auf außerirdisches Leben treffen, dann wäre Beethoven endlich dort angekommen, wohin sich das Finale seiner neunten Sinfonie sehnt: am Sternenzelt. Die Sonden senden nämlich nicht nur Daten zur Erde, sondern haben auch klingende Kultur im Gepäck. Auf der „Voyager Golden Record“ sind Naturgeräusche zu hören, Botschaften von Politikern und – neben Volksmusik und Werken unter anderem von Bach, Strawinsky, Chuck Berry und Mozart – der fünfte Satz von Beethovens Streichquartett op. 130 und der erste Satz seiner fünften Sinfonie. So, stellte man sich 1977 vor, sollten intelligente Lebewesen den Klang der Erde kennenlernen. Die damals hergestellte Datenplatte in vergoldetem Kupfer hat eine geschätzte Lebensdauer von 500 Millionen Jahren.

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