Fjodor Dostojewski, im Jahr 1872, Fotoporträt von Vassili Perow Foto: imago/UIG

Vor 200 Jahren wurde der russische Schriftstller Fjodor Michailowitsch Dostojewski geboren. In seinen Romanen stoßen höchste Schönheit und tiefste Verfallenheit aufeinander.

Stuttgart - Es ist vielleicht nicht die beste Idee, jung verliebt auf Reisen zu gehen und einen Roman von Dostojewski mitzunehmen. Es könnte gut sein, dass man allein zurückkommt. Neben dem Rausch, in den seine Bücher versetzen, hat nicht viel anderes Platz. Besitzergreifend sind sie schon von ihrem Umfang her. In ihrem Inneren pulst Maßlosigkeit, Exzess, aber auch das Versprechen eines intensiveren Daseins. Mit ihren Figuren geht man eine feste Beziehung auf Lebenszeit ein. Gerade weil sie die mittlere Temperatur der eigenen Vorstellungskraft konsequent durchbrechen, folgt man ihren fiebrigen Fantasien überallhin, um sich in Gewalt, Erniedrigung, Krankheit, Verbrechen und Strafe verstricken zu lassen.

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