In der Frankfurter Innenstadt versammeln sich hohe materielle Werte auf relativ engem Raum. Foto: imago//imagebroker

Im Jahr 2002 wurde in Köln der Spezialversicherer Extremus gegründet – als Reaktion auf die Anschläge auf das World Trade Center in New York im Jahr zuvor. Die Coronapandemie hat neue Risiken in den Blickpunkt gerückt.

Köln - Es ist ein Jahrestag des Schreckens. Am 11. September jährt sich zum 20. Mal der Terrorangriff auf das World Trade Center in New York, dem fast 3000 Menschen zum Opfer fielen. Thomas Leicht kennt auch die finanziellen Lasten. „60 Milliarden Dollar betrugen die unmittelbaren Schäden. Davon waren 40 Milliarden Dollar versichert“, sagt der Chef des Kölner Terrorversicherers Extremus. Das Unternehmen wurde 2002 mit staatlicher Hilfe gegründet, nachdem wegen der Anschläge in den USA der Markt für Terrorpolicen kollabiert war. Versicherer scheuten das Risiko, jedenfalls ohne Staatshilfe. Das war die Geburtsstunde von Extremus.

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