Fenster in die Welt, in der wie leben: das Stuttgarter Literaturhaus Foto: dpa/dpa

Das Stuttgarter Literaturhaus feiert Geburtstag. Es ist viel mehr als nur eine Lesebühne, sondern ein Raum des Austauschs – und in einer Zeit der großen gesellschaftlichen Spaltungen wichtiger denn je.

Stuttgart - Genau dort, wo sich das Grab des großen Klassiker-Verlegers Johann Friedrich Cotta befinden soll, steht heute in Stuttgart das Literaturhaus. Und als wäre dieser ideelle Hausgott nicht genug, spukt durch seine Räume auch noch der Geist des Unternehmers Robert Bosch, dessen industrielle Ideenschmiede hier einmal ihren Sitz hatte. Man könnte versucht sein, aus dieser spirituellen Kooperation abzuleiten, was an diesem Ort in den letzten 20 Jahren entstanden ist: Eines der bedeutendsten Häuser dieser Art im deutschsprachigen Raum, getragenen von einem Private-Public-Partnership-Modell, in dem bürgerschaftliches Engagement mit den ortstypischen Eigenschaften von Großzügigkeit und Berechnung, Geist und Wirtschaftlichkeit auf ziemlich singuläre Weise zusammenwirken.

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